DER HC LUGANO

DER HC LUGANO

Wichtigste in Kürze

  • Schweizer Meister 1986, 1987, 1988, 1990, 1999, 2003, 2006
  • Vize-Europapokal-Sieger 1988, 1989
  • 3. Platz beim IIHF Continental Cup 2003, 2004
  • Schweizer Meister Damen 2006, 2007, 2009, 2010, 2014, 2015
  • Endrunde des Europapokals der Damen 2006, 2007/08
  • Vereinsfarben: schwarz, gelb, weiss
  • Stadion: Resega
  • Saison 17/18: Vorrunde 4. Platz, Playoff - Final

Geschichte

Die Gründung des Hockey Club Lugano fand am 11. Februar 1941 statt, als auf dem Muzzano-See die ersten Spiele gegen Ambri, Muzzano, Massagno und Paradiso ausgetragen wurden. Am 1. Dezember 1957 wurde die erste Kunsteisbahn eröffnet, welche den Namen Resega trägt.

1963/64 stieg die Mannschaft in die damalige Nationalliga B auf. Dort blieben die Bianconeri auch einige Jahre. In der Saison 1970/71 gelang dem HC Lugano der Aufstieg in die damalige Nationalliga A. Bereits in der Saison 72/73 musste der HCL jedoch den Abstieg in Kauf nehmen.

Dort spielte der HC Lugano auch eine längere Zeit. Der erneute Aufstieg gelang den Bianconeri erst wieder im Jahr 1982 mit dem heutigen HC Ambri Piotta.

Nach der Verpflichtung zahlreicher Leistungsträger gewann der HC Lugano am 1. März 1986 seine erste Schweizer Eishockeymeisterschaft. Nach der erfolgreichen Titelverteidigung ein Jahr später rüstete der HCL auf die neue Saison hin seinen Kader auf, nachdem am Ende der Saison einige Leistungsträger den Club verlassen hatten. Trotz der grösseren Umstrukturierung hielt dies die Bianconeri nicht auf, auch den dritten Titel in Folge nach Lugano zu holen.

Bilder vom 1. Meistertitel des HC Lugano.

In der Saison 1988/89 unterlag der HCL im fünften und letzten Finalspiel in der heimischen Resega dem SC Bern. Dies bedeutete die erste Finalniederlage für den HC Lugano. Der HC Lugano gewann in der Saison 1989/90 im vierten Finalspiel in der bernischen Allmend den Titel zurück und holten sich somit ihren vierten Schweizermeister-Titel.

1991 erreichte man erstmals das Endspiel des Spengler Cups, unterlag dort aber ZSKA Moskau. In der Saison 91/92 musste der HCL dann das erste Mal ein Ausscheiden im ¼-Final hinnehmen. Auch der nächste Meistertitel liess auf sich warten. Diesen holten sich die Bianconeri gegen ihren Kantonsrivalen, dem HC Ambri Piotta im Jahr 1999.

In der Saison 01/02 wurde die Hockey Club Lugano AG gegründet. Lugano blieb weiterhin vorne mit dabei. Der nächste Meistertitel konnte im Jahr 2003 gegen den HC Davos realisiert werden. Drei Jahre später war es dann wieder soweit. Nach einer turbulenten Saison und einer Trainerentlassung im Playoff ¼-Final konnten die Bianconeri ihren siebten Meistertitel gewinnen.

Nach dieser Saison wurde es aber harzig für den HCL. Dies nicht auf dem Eis sondern in den Büros. Im September 2006 wurde gegen den Vereinspräsident Fabio Gaggini sowie Beat Kaufmann Anklage wegen Verdachts der Steuerhinterziehung und der Unterschlagung von Sozialabgaben erhoben. Das Gericht sah es als erwiesen an, dass im Zeitraum von 1996 bis 2005 Steuern in Höhe von 3,5 Millionen Franken nicht ordnungsgemäss entrichtet wurden und der Alters- und Hinterlassenenversicherung Zahlungen in Höhe von 1,5 Millionen Franken vorenthalten wurden. Diese Aktion zog aber auch einen gewaltigen Rufschaden nach sich.

Im Jahr 2010 vereinbarte der Verein eine Partnerschaft mit der GDT Bellinzona, welche auch die durch den HC Lugano geführte erste Mannschaft des HC Ceresio umfasste und auf den Aufstieg einer Tessiner Mannschaft in die damalige National League B zielte.

Zwischen 2009 und 2014 kam fünfmal das Saisonaus im ¼-Final, in der Saison 10/11 wurden die Playoffs sogar verpasst. In der Saison 2015/16 erreichte Lugano den Final um die Schweizer Meisterschaft und musste sich dort dem SC Bern mit 1:4-Siegen geschlagen geben.

Im Jahr 2015 und 2016 gelang den Bianconeri auch die Finalteilnahme am Spenglercup. Dort mussten sie sich aber beide Male gegen die Auswahl aus Kanada geschlagen geben.

In der letzten Saison konnten sich der HCL unter der Leitung von Greg Ireland für den Playoff-Final der National League qualifizieren. Dort warteten erst der HC Fribourg-Gottéron und der EHC Biel auf den HCL. Vor allem im Halbfinal zeigten die Bianconeri ihren Biss als sie einen 2:0 Rückstand in der Serie aufholten. Im Final wartete dann die ZSC Lions welche......

Stadion

Innenansicht der Resega.

Wichtiges in Kürze:

  • Baubeginn: 1992
  • Eröffnung: 1995
  • Architekt: Buletti & Fumagalli (Lugano) und Giani & Prada (Lugano)
  • Kapazität: 8000 Plätze
  • Davon 5500 Sitzplätze

Geschichte:

Die Resega ist eine Eissporthalle in der Gemeinde Porza im Bezirk Lugano, Schweizer Kanton Tessin. Es ist die Heimspielstätte des siebenfachen Schweizer Meisters HC Lugano sowie des unterklassigen HC Porza und befindet sich im Besitz der Stadt Lugano.

Die Halle wurde 1995, nach dreijähriger Bauzeit, eröffnet. Die Resega mit einer Grundfläche von 3'600 Quadratmetern umfasst insgesamt 8'000 Plätze, davon 5'500 Sitzplätze. Zu Konzerten bietet sie 6'370 Plätze. Dazu beherbergt sie ein Restaurant und einen Konferenzraum. Die Resega gilt als eine der stimmungsvollsten Arenen im Schweizer Eishockey. Neben den Eishockeypartien finden auch gelegentlich Konzerte in der Resega statt.

Neben der Haupteisfläche gibt es eine 1993 fertiggestellte Trainingseishalle, die sogenannte Pista Reseghina, die 200 Zuschauern Platz bietet.

Am 1. Mai 2018 wird die Cornèr Bank AG Arena-Partner des HC Lugano und Sponsoring-Partner der Resega. Die Vereinbarung wurde am 26. Januar des Jahres unterzeichnet. Die Halle wird zukünftig den Namen Cornèr Arena tragen.

Liga

Logo der Swiss National League.

Der HC Lugano spielt in der National League. Die Nationalliga A wurde 1937 als Nachfolger der Nationalen und der Internationalen Meisterschaft der Schweiz. Seit 1986 werden zum Ende der Saison die Playoffs ausgetragen, bei denen der Meister der Liga bestimmt wird. 2007 wurde die Liga in National League A umbenannt. 2017 folgte die Kürzung in National League. Rekordmeister dieser Liga ist der HC Davos mit 31 Meistertiteln. Danach folgen der SC Bern mit 15 Titeln und der heutige 1. Ligist aus Arosa mit neun Meistertiteln.

Logos

Alte Logos des HC Lugano.

Aktuelles Logo des HCL.

Gesperrte Trikotnummern

  • # 1 Alfio Molina
  • # 2 Sandro Bertaggia
  • # 4 Pat Schafhauser
  • # 8 Steve Hirschi
  • # 33 Petteri Nummelin
  • # 44 Andy Näser

Literaturquellen

Bildquellen

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